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Antrag

Umstrukturierung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" aussetzen - Wissenschaftliche Evaluationen und Wirkungsanalysen als Maßstab anlegen

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 19.05.2026 BT-Drs. 21/6013
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der vorschlägt, die Umstrukturierung des Bundesprogramms 'Demokratie leben!' auszusetzen und wissenschaftliche Evaluationen und Wirkungsanalysen als Maßstab anzulegen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einer zivilgesellschaftlichen Organisation tätig bist, die Fördermittel aus dem Programm 'Demokratie leben!' erhält.
  • Ja, wenn du in einem Kommunalparlament über die Förderung von Demokratieprojekten entscheidest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Region lebst, in der zivilgesellschaftliches Engagement durch das Programm gefördert wird.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die wissenschaftliche Fundierung von Förderprogrammen interessiert.
  • Ja, wenn dir die Stärkung demokratischer Strukturen und der gesellschaftliche Zusammenhalt wichtig sind.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben sicherstellen, dass politische Entscheidungen im Bereich der Demokratieförderung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und belastbaren Evaluationen basieren. Dies soll verhindern, dass funktionierende Strukturen ohne fundierte Grundlage umstrukturiert werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das Bundesprogramm 'Demokratie leben!' wird derzeit umstrukturiert, bevor die laufenden Evaluationen abgeschlossen sind.

Geplant ist

Die Umstrukturierung soll ausgesetzt werden, bis wissenschaftliche Evaluationen und Wirkungsanalysen abgeschlossen sind.

Beispiel: Anstatt die Programme sofort zu ändern, würden die Ergebnisse der Evaluationen abgewartet, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Umstrukturierungen des Programms werden ohne Abschluss der Evaluationen vorgenommen.

Neu: Die Umstrukturierungen sollen erst nach Abschluss der wissenschaftlichen Evaluationen erfolgen.

In der Praxis: Entscheidungen über die Förderstruktur würden auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, was die Wirksamkeit der Programme erhöhen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Aussetzung der Umstrukturierung könnte die Gefahr verringert werden, dass funktionierende Strukturen geschwächt werden.
  • Die Entscheidung auf Basis von Evaluationen könnte zu einer effizienteren Mittelverwendung führen.

Zu beachten

  • Die Aussetzung der Umstrukturierung könnte zu Verzögerungen bei der Anpassung des Programms führen.
  • Es besteht das Risiko, dass die Bürokratie auf kommunaler Ebene durch neue Regelungen zunimmt.

Offene Fragen

  • Wie lange wird die Aussetzung der Umstrukturierung dauern?
  • Welche konkreten Kriterien werden für die Evaluationen herangezogen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die evidenzbasierte Politik im Bereich der Demokratieförderung betrifft und die Frage aufwirft, wie öffentliche Mittel effizient und wirkungsvoll eingesetzt werden können.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungen integriert werden können.

Wer ist betroffen?

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die vom Bundesprogramm 'Demokratie leben!' gefördert werden.Kommunalparlamente, die über Partnerschaften für Demokratie entscheiden müssen.