CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Antrag

Versorgungssicherheit mit Tritium für die Zukunftstechnologie Kernfusion herstellen

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 21.05.2026 BT-Drs. 21/6087
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Versorgungssicherheit mit Tritium für die Zukunftstechnologie Kernfusion sicherstellen soll.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Fusionsforschung tätig bist.
  • Ja, wenn du in der Planung oder dem Betrieb von Kernfusionskraftwerken involviert bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Energiepolitik oder bei einer Behörde arbeitest, die mit Energieversorgung befasst ist.
  • Ja, wenn du in der Ausbildung oder Weiterbildung von Fachkräften im Bereich Fusionsbrennstofftechnik tätig bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die technologische Souveränität Deutschlands im Bereich der Energieerzeugung interessiert.
  • Ja, wenn du die Entwicklung CO₂-armer Energiequellen für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der unzureichenden Tritium-Vorräte für die Kernfusionsforschung und zukünftige Kraftwerksanlagen gelöst werden. Die Versorgung mit Tritium soll langfristig gesichert werden, um technologische Souveränität und Planbarkeit für Investitionen in die Fusionsforschung zu gewährleisten.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es keine nationale Strategie zur Sicherstellung der Tritium-Versorgung für die Kernfusion, und die verfügbaren zivilen Tritium-Vorräte sind begrenzt.

Geplant ist

Es soll eine nationale Tritium-Strategie erarbeitet werden, um die Versorgung der deutschen Fusionsforschung und zukünftiger Kraftwerksanlagen sicherzustellen. Dies umfasst die Analyse des Tritiumbedarfs, die Entwicklung von Szenarien für Kraftwerke und Forschungsanlagen sowie die Prüfung der nationalen Produktion von Tritium.

Beispiel: Sollte die Strategie umgesetzt werden, könnten in Deutschland Forschungs- und Pilotanlagen mit lithiumbasierten Brutblankets entstehen, um Tritium zu erzeugen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Bisher gibt es eine Abhängigkeit von Tritium-Importen aus wenigen ausländischen Erzeugerstaaten.

Neu: Mit der nationalen Tritium-Strategie könnte die Abhängigkeit von Importen verringert und eine eigene Produktion in Deutschland etabliert werden.

In der Praxis: Deutschland könnte unabhängiger von ausländischen Tritium-Lieferungen werden und eigene Kapazitäten zur Tritiumproduktion aufbauen.

Mögliche Folgen

  • Die Entwicklung einer nationalen Tritium-Strategie könnte die technologische Souveränität Deutschlands im Bereich der Kernfusion stärken.
  • Durch die Förderung von Tritiumtechnologien könnten neue Arbeitsplätze im Bereich der Fusionsbrennstofftechnik entstehen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung einer nationalen Tritium-Strategie könnte erhebliche Investitionen erfordern.
  • Der Aufbau von Tritium-Produktionskapazitäten könnte mit technischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen verbunden sein.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die Kosten für die Umsetzung der nationalen Tritium-Strategie?
  • Welche technischen Herausforderungen sind mit der nationalen Produktion von Tritium verbunden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema ist relevant, da es die zukünftige Energieversorgung und die technologische Unabhängigkeit Deutschlands betrifft. Die Sicherstellung der Tritium-Versorgung ist entscheidend für die Entwicklung CO₂-armer Energiequellen durch Kernfusion.

Wer ist betroffen?

Forschungsinstitute, die sich mit Kernfusion beschäftigenZukünftige Betreiber von KernfusionskraftwerkenDeutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen