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Antrag

Vorfahrt für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 09.06.2026 BT-Drs. 21/6340
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der sich für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Stadtentwicklung einsetzt.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Mieter bist und von steigenden Mieten betroffen bist.
  • Ja, wenn du in der Bauwirtschaft tätig bist und von neuen Regelungen betroffen sein könntest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Kommune arbeitest, die von neuen bodenpolitischen Instrumenten profitieren könnte.
  • Ja, wenn du Mitglied eines Umwelt- oder Naturschutzverbandes bist, der sich mit den Auswirkungen der Deregulierung befasst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich interessiert, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.
  • Ja, wenn dir die nachhaltige Stadtentwicklung wichtig ist.
  • Ja, wenn du die Unterscheidung zwischen profitmaximierenden und gemeinwohlorientierten Bauvorhaben für relevant hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Bau- und Wohnungskrise nicht nur als Genehmigungskrise behandeln, sondern systematisch angehen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der Wohnungsbau wird derzeit als Genehmigungskrise behandelt, mit Deregulierung und Einschränkung von Klagemöglichkeiten.

Geplant ist

Es soll eine grundlegende Reform des Bauplanungsrechts geben, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die bodenpolitischen Instrumente der Kommunen zu stärken.

Beispiel: Kommunen könnten mehr Einfluss auf die Preisgestaltung von Bauland nehmen, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Bundesregierung setzt auf Deregulierung und symbolische Maßnahmen ohne klare Unterscheidung zwischen verschiedenen Bauvorhaben.

Neu: Der Antrag fordert eine systematische Herangehensweise an die Bau- und Wohnungskrise mit einer Reform des Bauplanungsrechts.

In der Praxis: Es könnte mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen, und die Kommunen könnten gestärkt werden, um den Wohnungsbau besser zu steuern.

Mögliche Folgen

  • Durch die Reform des Bauplanungsrechts könnte der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum verbessert werden.
  • Kommunen könnten gestärkt werden, was ihnen mehr Möglichkeiten zur Steuerung des Wohnungsbaus gibt.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der Reform könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Kommunen bedeuten.
  • Es könnte Zielkonflikte zwischen dem Bau von Wohnraum und dem Umweltschutz geben, wenn Umweltprüfungen gesenkt werden.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die bodenpolitischen Instrumente der Kommunen gestärkt werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Reform des Bauplanungsrechts umzusetzen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die nachhaltige Stadtentwicklung betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Balance zwischen Deregulierung und dem Schutz von Mieterrechten sowie Umweltinteressen gehalten werden kann.

Wer ist betroffen?

Mieterinnen und MieterBauunternehmenKommunenUmwelt- und Naturschutzverbände