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Antrag

Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand stärken - Abschaffung des CO2-Emissionshandelssystems und des CO2-Grenzausgleichsmechanismus

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 20.05.2026 BT-Drs. 21/6026
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Abschaffung des CO2-Emissionshandelssystems (EU-ETS) und des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem energieintensiven Unternehmen in Deutschland arbeitest.
  • Ja, wenn du ein Importeur bist, der unter den CO2-Grenzausgleichsmechanismus fällt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Verwaltung von Klimafonds oder grünen Projekten tätig bist, die von ETS-Einnahmen profitieren.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie interessiert.
  • Ja, wenn du die Auswirkungen von CO2-Bepreisung auf die Wirtschaft verfolgst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen, insbesondere der deutschen Industrie gestärkt werden, indem die Belastungen durch das CO2-Emissionshandelssystem und den CO2-Grenzausgleichsmechanismus beseitigt werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der europäische Emissionshandel (EU-ETS) mit CO2-Zertifikaten besteht seit 2005 und beeinflusst die Energiekosten für die Industrie.

Geplant ist

Die Abschaffung des EU-ETS und des CBAM soll die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken, indem die damit verbundenen Kosten und Bürokratie reduziert werden.

Beispiel: Ein Unternehmen, das bisher CO2-Zertifikate kaufen musste, würde diese Kosten nicht mehr tragen müssen, was seine Produktionskosten senken könnte.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das EU-ETS regelt den Handel mit CO2-Zertifikaten, was die Energiekosten für Unternehmen erhöht.

Neu: Mit der Abschaffung des EU-ETS würden diese Regelungen und die damit verbundenen Kosten entfallen.

In der Praxis: Unternehmen könnten ihre Produktionskosten senken, da sie keine CO2-Zertifikate mehr erwerben müssten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Abschaffung des EU-ETS könnten die Energiekosten für Unternehmen sinken.
  • Die Einnahmen aus dem Emissionshandel, die bisher in Klimafonds fließen, würden wegfallen.

Zu beachten

  • Die Abschaffung des ETS könnte den Anreiz für klimafreundliche Investitionen verringern.
  • Es müssten alternative Mechanismen zur Finanzierung von Klimaschutzprojekten gefunden werden.

Offene Fragen

  • Wie würde die Abschaffung des ETS die Klimaziele der EU beeinflussen?
  • Welche Alternativen zur Förderung klimafreundlicher Technologien wären vorgesehen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Balance zwischen wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutzmaßnahmen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie sich die Abschaffung von CO2-Bepreisungssystemen auf die Industrie und den Klimaschutz auswirken würde.

Wer ist betroffen?

Industrieunternehmen in Deutschland und der EUImporteure, die vom CO2-Grenzausgleichsmechanismus betroffen sindAkteure im Bereich der grünen Wirtschaftsprojekte, die von ETS-Einnahmen profitieren