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Antrag

Zurückweisung von Schutzsuchenden beenden

Initiator: Innenausschuss Eingereicht: 27.06.2025 BT-Drs. 21/675
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der die Beendigung der Zurückweisung von Schutzsuchenden an den deutschen Grenzen fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Schutzsuchender an der deutschen Grenze Asyl beantragen möchtest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du bei der Bundespolizei arbeitest und mit Grenzkontrollen befasst bist.
  • Ja, wenn du in einer Kommune arbeitest, die mit der Zuweisung von Schutzsuchenden befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für die Einhaltung von EU- und Menschenrechten interessierst.
  • Ja, wenn dir die Organisation und Belastung von Kommunen in der Asylpolitik wichtig ist.
  • Ja, wenn du die europäische Zusammenarbeit in der Asylpolitik für notwendig hältst.

Ziel des Vorhabens

Keine Angaben im Material.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit können Schutzsuchende an den deutschen Grenzen zurückgewiesen werden, wenn sie aus einem sicheren Drittstaat einreisen.

Geplant ist

Der Antrag fordert, diese Praxis zu beenden und Schutzsuchenden die Möglichkeit zu geben, an der Grenze Asyl zu beantragen.

Beispiel: Ein Schutzsuchender, der aus einem sicheren Drittstaat nach Deutschland einreist, könnte direkt an der Grenze Asyl beantragen, ohne zurückgewiesen zu werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Zurückweisungen an den Binnengrenzen sind möglich, wenn Schutzsuchende aus sicheren Drittstaaten einreisen.

Neu: Die Praxis der Zurückweisung soll beendet werden, um Schutzsuchenden die Möglichkeit zu geben, Asyl zu beantragen.

In der Praxis: Schutzsuchende könnten direkt an der Grenze Asyl beantragen, was die Rolle der Bundespolizei und die Abläufe an den Grenzen verändern würde.

Mögliche Folgen

  • Durch die Beendigung der Zurückweisung könnten mehr Schutzsuchende Asylanträge in Deutschland stellen.
  • Kommunen könnten stärker belastet werden, da mehr Schutzsuchende aufgenommen werden müssten.

Zu beachten

  • Die Beendigung der Zurückweisung könnte zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand bei der Bundespolizei führen.
  • Es könnte zusätzliche finanzielle Mittel für Kommunen erfordern, um die Aufnahme von Schutzsuchenden zu bewältigen.

Offene Fragen

  • Wie sollen die zusätzlichen finanziellen Mittel für Kommunen bereitgestellt werden?
  • Welche Maßnahmen sind geplant, um die Bundespolizei bei der Umsetzung der neuen Regelungen zu unterstützen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Einhaltung von EU- und Menschenrechten sowie die Belastung der Kommunen in der Asylpolitik betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie humanitäre und pragmatische Lösungen in der Asylpolitik umgesetzt werden können.

Wer ist betroffen?

Schutzsuchende an den deutschen GrenzenBundespolizeiKommunen