Beendigung der Mitwirkung der Bundesrepublik Deutschland am Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen und Neuausrichtung der nationalen wissenschaftlichen Politikberatung zu Umwelt- und Klimathemen
Worum geht es?
Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Beendigung der Mitwirkung Deutschlands am Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und die Neuausrichtung der nationalen wissenschaftlichen Politikberatung zu Umwelt- und Klimathemen fordert.
Betrifft dich das?
Direkt betroffen
- Ja, wenn du als Wissenschaftler am IPCC beteiligt bist.
- Ja, wenn du in einer Institution arbeitest, die den IPCC finanziell unterstützt.
Indirekt betroffen
- Ja, wenn du in der Bundesregierung mit Klimapolitik befasst bist.
Gesellschaftliches Interesse
- Ja, wenn dich die internationale Zusammenarbeit in der Klimapolitik interessiert.
- Ja, wenn dir die Unabhängigkeit und Vielfalt wissenschaftlicher Beratung wichtig ist.
Ziel des Vorhabens
Laut den Initiatoren soll die Beteiligung Deutschlands am IPCC beendet werden, da sie die Darstellungen des IPCC als einseitig empfinden und die Berücksichtigung abweichender wissenschaftlicher Bewertungen vermissen.
Was ändert sich konkret?
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Deutschland beteiligt sich aktiv am IPCC, entsendet Regierungsdelegationen und leistet finanzielle Beiträge.
Geplant ist
Deutschland würde seine Mitwirkung am IPCC beenden, keine Delegationen mehr entsenden und finanzielle Beiträge einstellen.
Beispiel: Deutsche Wissenschaftler könnten nicht mehr im Rahmen des IPCC an internationalen Klimaberichten mitarbeiten.
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Die wissenschaftliche Politikberatung zu Umwelt- und Klimathemen in Deutschland erfolgt im Rahmen internationaler Kooperationen.
Geplant ist
Eine nationale, transparente wissenschaftliche Politikberatung soll eingerichtet werden, die zwischen empirischen Befunden und politischen Handlungsoptionen unterscheidet.
Beispiel: Eine neue deutsche Institution könnte eigenständige Berichte zu Klimathemen veröffentlichen, die nicht im Rahmen des IPCC entstehen.
Auswirkungen auf bestehende Abläufe
Bisher: Das IPCC ist ein zentrales Gremium für internationale Klimaberichte, an dem Deutschland beteiligt ist.
Neu: Deutschland würde sich aus dem IPCC zurückziehen und eine nationale Beratung aufbauen.
In der Praxis: Die internationale Zusammenarbeit im Bereich Klimawissenschaft könnte für Deutschland eingeschränkt werden.
Mögliche Folgen
- Durch den Rückzug aus dem IPCC könnte Deutschland weniger Einfluss auf internationale Klimaberichte haben.
- Die nationale wissenschaftliche Politikberatung könnte zu einer stärkeren Berücksichtigung nationaler Interessen führen.
Zu beachten
- Die Beendigung der finanziellen Unterstützung des IPCC könnte die internationale Zusammenarbeit im Klimabereich beeinträchtigen.
- Die Einrichtung einer neuen nationalen Beratungsstruktur könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.
Offene Fragen
- Wie würde die neue nationale wissenschaftliche Politikberatung konkret organisiert und finanziert werden?
- Welche Auswirkungen hätte der Rückzug Deutschlands auf die internationale Klimapolitik?
Warum reden viele darüber?
- Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Rolle Deutschlands in der internationalen Klimapolitik und die Art der wissenschaftlichen Beratung betrifft.
- In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie sich nationale Interessen und internationale Verpflichtungen im Klimaschutz vereinbaren lassen.