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Antrag

Beschäftigte plattformgebundener Essenslieferdienste vor Ausbeutung schützen - Intransparente Subunternehmerketten untersagen

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 27.01.2026 BT-Drs. 21/3831
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, Beschäftigte plattformgebundener Essenslieferdienste vor Ausbeutung zu schützen und intransparente Subunternehmerketten zu untersagen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Fahrer für einen plattformgebundenen Essenslieferdienst arbeitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du ein Subunternehmen betreibst, das für Essenslieferdienste arbeitet.
  • Ja, wenn du in der Geschäftsleitung eines Unternehmens wie Lieferando oder Uber Eats tätig bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Arbeitsbedingungen und der soziale Schutz von Beschäftigten in der Plattformökonomie interessieren.
  • Ja, wenn du dich für faire Arbeitsverhältnisse und den Schutz vor Ausbeutung in der Arbeitswelt einsetzt.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die rechtliche und soziale Absicherung von Fahrerinnen und Fahrern in der Essenslieferbranche verbessern, indem Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet werden, Fahrer direkt anzustellen und Konstruktionen wie Subunternehmerketten oder Werkverträge auszuschließen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Viele Fahrerinnen und Fahrer in der Essenslieferbranche arbeiten unter unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, oft über Subunternehmen oder als scheinbar Selbstständige.

Geplant ist

Unternehmen sollen gesetzlich verpflichtet werden, Fahrer direkt anzustellen, um die Umgehung von Arbeitsrecht durch Subunternehmerketten oder Werkverträge zu verhindern.

Beispiel: Ein Fahrer, der bisher über ein Subunternehmen beschäftigt ist, würde direkt bei einem Essenslieferdienst wie Lieferando angestellt werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Essenslieferbranche nutzt häufig Subunternehmer und atypische Beschäftigungsformen, was zu unsicheren Arbeitsverhältnissen führt.

Neu: Ein gesetzliches Direktanstellungsgebot soll eingeführt werden, das Unternehmen verpflichtet, Fahrer direkt anzustellen.

In der Praxis: Fahrerinnen und Fahrer hätten einen direkteren Zugang zu arbeits- und sozialrechtlichen Schutzmaßnahmen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines Direktanstellungsgebots könnten Fahrerinnen und Fahrer in der Essenslieferbranche besseren arbeitsrechtlichen Schutz erhalten.
  • Unternehmen könnten ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Direktanstellungsgebots könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen bedeuten.
  • Unternehmen müssten möglicherweise ihre Vertragsstrukturen und Geschäftsmodelle grundlegend überarbeiten.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die Kontrolle und Durchsetzung des Direktanstellungsgebots erfolgen?
  • Welche Übergangsfristen sind für die Umstellung der Beschäftigungsverhältnisse geplant?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Arbeitsbedingungen in der schnell wachsenden Plattformökonomie betrifft und Fragen des sozialen Schutzes und der fairen Arbeitsverhältnisse aufwirft.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie Plattformunternehmen ihre Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten wahrnehmen sollten.

Wer ist betroffen?

Fahrerinnen und Fahrer plattformgebundener EssenslieferdiensteUnternehmen wie Lieferando, Wolt oder Uber EatsSubunternehmen in der Essenslieferbranche