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Antrag

Deutsche Rohstoffinteressen durchsetzen - Rohstoffpolitik zur Priorität machen

Initiator: Ausschuss für Wirtschaft und Energie Eingereicht: 23.03.2026 BT-Drs. 21/4874
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, die Rohstoffpolitik stärker zu priorisieren und eine außen- und sicherheitspolitische Perspektive zu integrieren.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Bundesministerium arbeitest, das mit Rohstoffpolitik befasst ist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Unternehmen tätig bist, das auf Rohstoffe angewiesen ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Rohstoffsektor interessiert.
  • Ja, wenn du dir Sorgen über die Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten machst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Rohstoffpolitik Deutschlands gestärkt werden, um die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern und die internationale Verhandlungsmacht zu erhöhen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Rohstoffpolitik wird nicht zentral koordiniert und ist stark auf klimapolitische Ziele ausgerichtet.

Geplant ist

Ein Beauftragter für Rohstoffpolitik soll ernannt werden, um die Strategie zu koordinieren und die internationale Verhandlungsmacht Deutschlands zu stärken.

Beispiel: Ein jährlicher Bericht zur Rohstoffsicherheit würde im Bundestag vorgestellt, um die aktuelle Lage und Strategie zu bewerten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Rohstoffpolitik wird von verschiedenen Ministerien ohne zentrale Koordination behandelt.

Neu: Das Bundeskanzleramt soll die Koordination der Rohstoffstrategie übernehmen.

In der Praxis: Die Kommunikation zwischen den Ministerien könnte verbessert werden und das Thema würde regelmäßig im Nationalen Sicherheitsrat besprochen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Ernennung eines Beauftragten für Rohstoffpolitik könnte die internationale Verhandlungsmacht Deutschlands gestärkt werden.
  • Die Teilnahme an der Minerals Security Partnership könnte strategische Partnerschaften fördern.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der Maßnahmen könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die beteiligten Ministerien bedeuten.
  • Eine stärkere Fokussierung auf Rohstoffpolitik könnte zu Zielkonflikten mit klimapolitischen Zielen führen.

Offene Fragen

  • Wie sollen die zusätzlichen Kosten für die Umsetzung der Maßnahmen gedeckt werden?
  • Welche konkreten Aufgaben und Befugnisse hätte der Beauftragte für Rohstoffpolitik?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie eine stärkere Rohstoffpolitik mit bestehenden klimapolitischen Zielen in Einklang gebracht werden kann.

Wer ist betroffen?

BundesregierungBundesministerienDeutsche Unternehmen im Rohstoffsektor