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Antrag

Die Zeitenwende in der Zivilen Verteidigung umsetzen

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 17.03.2026 BT-Drs. 21/4746
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der die Umsetzung einer 'Zeitenwende in der Zivilen Verteidigung' fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in Deutschland lebst und von einer stärkeren zivilen Verteidigung profitieren würdest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde oder Organisation arbeitest, die mit ziviler Verteidigung oder Krisenmanagement befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die strategische Unabhängigkeit Europas von den USA interessiert.
  • Ja, wenn dir die Sicherheit und Resilienz gegenüber hybriden Bedrohungen wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die zivile Verteidigung in Deutschland und Europa angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen gestärkt werden. Dies umfasst die strategische Unabhängigkeit von den USA und eine stärkere europäische Verteidigungs- und Sicherheitsarchitektur.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die zivile Verteidigung in Deutschland ist auf nationaler Ebene organisiert, mit einer starken Abhängigkeit von der transatlantischen Partnerschaft.

Geplant ist

Die zivile Verteidigung soll im europäischen Kontext gestärkt werden, um eine strategische Unabhängigkeit von den USA zu erreichen und eine europäische Verteidigungsunion zu fördern.

Beispiel: Es könnten neue europäische Strukturen und Kooperationen im Bereich der zivilen Verteidigung entstehen, die eine bessere Koordination bei Krisen ermöglichen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Sicherheitsarchitektur in Europa stützt sich stark auf die NATO und die transatlantische Partnerschaft mit den USA.

Neu: Es wird angestrebt, die europäische Verteidigungs- und Sicherheitsarchitektur zu stärken und eine eigenständige europäische Verteidigungsunion zu entwickeln.

In der Praxis: Deutschland und andere europäische Länder könnten unabhängiger von den USA agieren und stärker auf europäische Kooperationen setzen.

Mögliche Folgen

  • Durch die stärkere europäische Kooperation könnten neue Standards und Verfahren im Bereich der zivilen Verteidigung entwickelt werden.
  • Die Umsetzung könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern, um die neuen Strukturen und Kooperationen zu etablieren.

Zu beachten

  • Die Abhängigkeit von den USA könnte sich verringern, was Auswirkungen auf die transatlantische Partnerschaft haben könnte.
  • Es müssten ausreichende finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um die neuen Strukturen und Kooperationen zu finanzieren.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die neuen europäischen Strukturen und Kooperationen im Bereich der zivilen Verteidigung aussehen?
  • Welche finanziellen Mittel werden für die Umsetzung benötigt und wie sollen diese bereitgestellt werden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die strategische Unabhängigkeit Europas von den USA und die Reaktion auf neue sicherheitspolitische Herausforderungen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie sich eine stärkere europäische Verteidigungs- und Sicherheitsarchitektur auf die transatlantische Partnerschaft auswirken könnte.

Wer ist betroffen?

Bürger in Deutschland, die von einer verbesserten zivilen Verteidigung profitieren könnten.Behörden und Institutionen, die im Bereich der zivilen Verteidigung tätig sind.Europäische Partnerländer, die in eine stärkere europäische Sicherheitsarchitektur eingebunden werden sollen.