CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Antrag

Eine Modernisierungsagenda zur Entlastung der Wissenschaft und Forschung von kleinteiliger Bürokratie vorlegen

Initiator: Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung Eingereicht: 10.07.2026 BT-Drs. 21/7098
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der eine Modernisierungsagenda zur Entlastung der Wissenschaft und Forschung von kleinteiliger Bürokratie vorsieht. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Wissenschaft oder Forschung tätig bist und dich mit bürokratischen Anforderungen auseinandersetzen musst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die Fördermittel für Wissenschaft und Forschung verwaltet.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Effizienz und Innovationsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland interessiert.
  • Ja, wenn du der Meinung bist, dass Bürokratie in der Wissenschaft reduziert werden sollte, um den Fortschritt zu fördern.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Wissenschaft durch eine konsequente Entbürokratisierung wieder handlungsfähig gemacht werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Wissenschaft und Forschung sind mit umfangreichen bürokratischen Anforderungen konfrontiert, die als hinderlich für Innovation und Effizienz angesehen werden.

Geplant ist

Ein Sieben-Punkte-Plan soll eingeführt werden, der unter anderem eine outputorientierte Steuerung, globale Budgets und einen beschleunigten Wissenstransfer umfasst.

Beispiel: Forschungseinrichtungen könnten künftig flexibler mit ihren Budgets umgehen und müssten weniger detaillierte Berichte einreichen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Wissenschaftssystem ist durch detaillierte Berichtspflichten und kleinteilige Bürokratie gekennzeichnet.

Neu: Der Antrag sieht eine Reduktion der Bürokratie durch neue Steuerungsmechanismen und eine stärkere Gewichtung des Innovationsgrades vor.

In der Praxis: Wissenschaftler könnten mehr Zeit für Forschung anstelle von Verwaltungsaufgaben aufwenden.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung globaler Budgets könnte die finanzielle Flexibilität von Forschungseinrichtungen erhöht werden.
  • Die Reduktion von Berichtspflichten könnte den Verwaltungsaufwand für Wissenschaftler verringern.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Antrags könnte neue Kontrollmechanismen und Regelwerke erfordern, die ebenfalls bürokratischen Aufwand erzeugen könnten.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die neuen Steuerungsmechanismen implementiert werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Bürokratie tatsächlich zu reduzieren?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Effizienz und Innovationsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland betrifft. In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie Bürokratie abgebaut werden kann, um die Wissenschaft zu entlasten und den Fortschritt zu fördern.

Wer ist betroffen?

Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen, die sich mit bürokratischen Anforderungen konfrontiert sehen.