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Phase 7

Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

Initiator: Fraktion der CDU/CSU und Fraktion der SPD Eingereicht: 03.06.2025 BT-Drs. 21/323
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland wird von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD eingebracht. Er zielt darauf ab, die steuerlichen Rahmenbedingungen durch gezielte Investitionsanreize und flächendeckende Entlastungen zu verbessern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein Unternehmen in Deutschland betreibst und von steuerlichen Entlastungen profitieren möchtest.
  • Ja, wenn du in der Forschung und Entwicklung tätig bist und von einer erhöhten Forschungszulage profitieren könntest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das von den neuen Investitionsanreizen Gebrauch macht.
  • Ja, wenn du in der Automobilbranche tätig bist und von der Förderung der Elektromobilität betroffen bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland interessiert.
  • Ja, wenn du an der Förderung von Innovation und Wachstum in der deutschen Wirtschaft interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die deutsche Steuerpolitik zu einem Garanten für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft werden. Ziel ist es, Investitionsanreize zu schaffen, um die Attraktivität des Standorts Deutschland zu steigern und Vertrauen in den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Unternehmen können derzeit von einer linearen Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter profitieren und zahlen einen Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent.

Geplant ist

Es wird eine degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter eingeführt, die Körperschaftsteuer wird schrittweise auf 10 Prozent gesenkt und die steuerliche Forschungsförderung ausgeweitet.

Beispiel: Ein Unternehmen, das in neue Maschinen investiert, könnte diese in den ersten Jahren schneller abschreiben und dadurch seine Steuerlast reduzieren.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind auf lineare Abschreibungen und einen konstanten Körperschaftsteuersatz ausgerichtet.

Neu: Die Einführung einer degressiven Abschreibung und die schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes sollen die Liquidität der Unternehmen erhöhen und Investitionen ankurbeln.

In der Praxis: Unternehmen könnten mehr finanzielle Mittel für Investitionen zur Verfügung haben, was zu einer stärkeren wirtschaftlichen Dynamik führen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die degressive Abschreibung könnten Unternehmen ihre Investitionen schneller amortisieren.
  • Die schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes könnte die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen stärken.
  • Die Ausweitung der Forschungszulage könnte zu vermehrten Investitionen in Forschung und Entwicklung führen.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der Maßnahmen könnten zusätzliche administrative Anforderungen an Unternehmen entstehen.
  • Die langfristige Wirkung der steuerlichen Entlastungen hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung und weiteren politischen Maßnahmen ab.

Offene Fragen

  • Wie werden die Maßnahmen konkret finanziert?
  • Welche Auswirkungen haben die steuerlichen Änderungen auf das Steueraufkommen des Staates?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, weil es die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und die steuerlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie steuerliche Anreize zur Stärkung der Wirtschaft beitragen können.

Wer ist betroffen?

Unternehmen in DeutschlandInvestorenForschungs- und Entwicklungsabteilungen