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Phase 1

Gesetz über die Niederlassung von Ausländern und Ausländerinnen (Niederlassungsgesetz für Ausländer und Ausländerinnen) (G-SIG: 11020380)

Initiator: Fraktion Die Grünen Eingereicht: 03.05.1989 BT-Drs. 11/4466
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf über die Niederlassung von Ausländern und Ausländerinnen wurde von der Fraktion Die Grünen eingebracht. Er zielt darauf ab, den Rechtsstatus von Einwanderern in Deutschland durch eine Niederlassungsberechtigung zu verbessern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Einwanderer in Deutschland lebst und eine Niederlassungsberechtigung anstrebst.
  • Ja, wenn du ein Familienmitglied eines Niederlassungsberechtigten bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Ausstellung von Niederlassungsberechtigungen befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Integration von Einwanderern in Deutschland interessiert.
  • Ja, wenn dir die Gleichstellung von Ausländern mit deutschen Staatsangehörigen wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren sollen einem Großteil der in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern bessere aufenthaltsrechtliche Garantien zukommen, um ihnen möglichst umfassend die gleichen Rechte wie deutschen Staatsangehörigen zu gewähren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Einwanderer in Deutschland unterliegen dem Ausländergesetz und haben oft keinen gesicherten Aufenthaltsstatus.

Geplant ist

Einwanderer sollen nach fünfjährigem rechtmäßigem Aufenthalt eine Niederlassungsberechtigung erhalten, die ihnen umfassende Rechte und Schutz vor Ausweisung gewährt.

Beispiel: Ein Einwanderer, der seit fünf Jahren in Deutschland lebt, könnte eine Niederlassungsberechtigung erhalten und wäre damit auf dem Arbeitsmarkt Deutschen gleichgestellt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Ausländer unterliegen dem Ausländergesetz, das ihnen keine gesicherten Aufenthaltsrechte garantiert.

Neu: Das Niederlassungsgesetz würde Ausländern nach fünf Jahren rechtmäßigem Aufenthalt umfassende Rechte und Schutz vor Ausweisung gewähren.

In der Praxis: Einwanderer könnten sich freier bewegen und wären auf dem Arbeitsmarkt sowie im sozialen und politischen Leben gleichgestellt.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung der Niederlassungsberechtigung könnten Einwanderer mehr rechtliche Sicherheit und Gleichstellung erfahren.
  • Behörden würden neue Aufgaben bei der Ausstellung von Niederlassungsberechtigungen übernehmen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Gesetzes könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die zuständigen Behörden bedeuten.
  • Es wäre sicherzustellen, dass alle Behörden die neuen Regelungen einheitlich anwenden.

Offene Fragen

  • Wie wird die praktische Umsetzung der Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen sichergestellt?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die einheitliche Anwendung des Gesetzes in allen Bundesländern zu gewährleisten?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die rechtliche Gleichstellung von Einwanderern mit deutschen Staatsangehörigen betrifft und damit gesellschaftliche Integration und Chancengleichheit fördert.

Wer ist betroffen?

Einwanderer in DeutschlandPolitisch VerfolgteKontingentflüchtlingeStaatenloseFamilienangehörige von Niederlassungsberechtigten