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Phase 1

Gesetz zum strafrechtlichen Schutz von Persönlichkeitsrechten vor Deepfakes

Initiator: Bayern Eingereicht: 11.07.2025 BR-Drs. 272/25(B)
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der den strafrechtlichen Schutz von Persönlichkeitsrechten vor der Verbreitung von Deepfakes regeln soll. Der Entwurf umfasst Regelungen zum Schutz lebender und verstorbener Personen, zur Strafschärfung bei bestimmten Umständen und zur Straflosigkeit sozialadäquater Handlungen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du von einem Deepfake betroffen bist, das deine Persönlichkeitsrechte verletzt.
  • Ja, wenn du Deepfakes erstellst oder verbreitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Strafverfolgung oder im Rechtssystem tätig bist und mit Fällen von Deepfakes zu tun hast.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich der Schutz von Persönlichkeitsrechten in der digitalen Welt interessiert.
  • Ja, wenn du Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von Deepfakes auf die Gesellschaft hast.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz das Persönlichkeitsrecht vor der Verbreitung von Deepfakes schützen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es keine spezifische strafrechtliche Regelung, die den Schutz vor Deepfakes im Strafgesetzbuch explizit behandelt.

Geplant ist

Mit dem neuen Gesetz sollen spezifische Regelungen im Strafgesetzbuch eingeführt werden, die den Schutz vor Deepfakes stärken und die Strafverfolgung erleichtern.

Beispiel: Wenn jemand ein Deepfake erstellt, das die Persönlichkeitsrechte einer Person verletzt, könnte dies künftig strafrechtlich verfolgt werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Der Schutz vor Deepfakes ist bisher nicht explizit im Strafgesetzbuch geregelt.

Neu: Das Vorhaben würde spezifische Regelungen für den strafrechtlichen Schutz vor Deepfakes einführen.

In der Praxis: Strafverfolgungsbehörden könnten gezielter gegen die Verbreitung von Deepfakes vorgehen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung spezifischer Regelungen könnte die Verfolgung von Deepfake-Vergehen erleichtert werden.
  • Personen, die Deepfakes erstellen oder verbreiten, könnten mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Gesetzes erfordert eine klare Definition von Deepfakes und eine Abgrenzung zu sozialadäquaten Handlungen.
  • Es könnte zusätzlicher Aufwand für die Strafverfolgungsbehörden entstehen, um die neuen Regelungen durchzusetzen.

Offene Fragen

  • Wie wird die Grenze zwischen strafbaren Deepfakes und sozialadäquaten Handlungen gezogen?
  • Welche technischen Maßnahmen sind erforderlich, um Deepfakes zu identifizieren und zu verfolgen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil Deepfakes zunehmend als Bedrohung für Persönlichkeitsrechte und die Integrität von Informationen angesehen werden.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie der Schutz von Persönlichkeitsrechten in der digitalen Welt gewährleistet werden kann.

Wer ist betroffen?

Personen, deren Persönlichkeitsrechte durch Deepfakes verletzt werden könnten.Ersteller und Verbreiter von Deepfakes.Rechtssystem und Strafverfolgungsbehörden.