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Phase 7

Gesetz zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) Eingereicht: 15.08.2025 BR-Drs. 379/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt ein Gesetz zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes ein, um die dauerhafte Speicherung und den Transport von Kohlendioxid im industriellen Maßstab zu ermöglichen. Dies umfasst die Schaffung eines einheitlichen Zulassungsregimes für Kohlendioxidleitungen und die Anpassung des Rechtsrahmens an aktuelle EU-Vorgaben.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das Kohlendioxid speichern oder transportieren möchte.
  • Ja, wenn du in einer Behörde tätig bist, die Genehmigungen für Kohlendioxidprojekte erteilt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Nähe eines geplanten Kohlendioxidspeichers oder einer Transportleitung wohnst.
  • Ja, wenn du in einer Branche tätig bist, die von den neuen Regelungen zur Kohlendioxidnutzung betroffen ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich der Fortschritt bei der Erreichung der Klimaziele interessiert.
  • Ja, wenn du Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit von Kohlendioxidspeichern hast.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen, indem es die Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid fördert. Es soll rechtliche Unsicherheiten beseitigen und klare Verfahrensregeln für Kohlendioxidleitungen schaffen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit sind Kohlendioxidspeicher nur für Forschungszwecke erlaubt und es gibt keine einheitlichen Regelungen für den Transport von Kohlendioxid.

Geplant ist

Kohlendioxidspeicher sollen auch für kommerzielle Zwecke im industriellen Maßstab erlaubt werden. Ein einheitliches Zulassungsregime für Kohlendioxidleitungen wird geschaffen.

Beispiel: Ein Unternehmen könnte künftig einen Kohlendioxidspeicher im industriellen Maßstab auf dem Festlandsockel betreiben, nachdem es eine einheitliche Genehmigung erhalten hat.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Kohlendioxidleitungen unterliegen unterschiedlichen Rechtsregimen je nach Zweck, und es gibt rechtliche Unsicherheiten.

Neu: Ein einheitliches Zulassungsregime für alle Kohlendioxidleitungen wird eingeführt, um rechtliche Unsicherheiten zu beseitigen.

In der Praxis: Unternehmen können Kohlendioxidleitungen einfacher planen und genehmigen lassen, da sie sich auf ein einheitliches Verfahren stützen können.

Mögliche Folgen

  • Durch die neuen Regelungen könnten mehr Kohlendioxidspeicher im industriellen Maßstab entstehen.
  • Die Vereinheitlichung der Genehmigungsverfahren könnte den Ausbau der Kohlendioxidinfrastruktur beschleunigen.
  • Für die Umsetzung könnten zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich werden.

Zu beachten

  • Die Speicherung von Kohlendioxid an Land wird weiterhin nicht bundesweit ermöglicht, was regionale Unterschiede in der Umsetzung zur Folge haben könnte.
  • Die Einhaltung strenger ökologischer Kriterien ist bei der Errichtung von Kohlendioxidspeichern im Meeresbereich erforderlich.

Offene Fragen

  • Wie werden die ökologischen Kriterien konkret umgesetzt und überwacht?
  • Welche konkreten Kosten sind mit dem Ausbau der Kohlendioxidinfrastruktur verbunden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Erreichung der Klimaziele und die Nutzung neuer Technologien zur Reduktion von Treibhausgasen betrifft.
  • Es gibt Diskussionen über die Umweltverträglichkeit und die wirtschaftliche Machbarkeit der Kohlendioxidspeicherung im industriellen Maßstab.

Wer ist betroffen?

Industrieunternehmen, die Kohlendioxid speichern oder transportieren möchten.Behörden, die für die Genehmigung und Überwachung von Kohlendioxidprojekten zuständig sind.Bundesländer, die über die Zulassung von Kohlendioxidspeichern auf ihrem Gebiet entscheiden können.