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Phase 1

Gesetz zur Änderung des Unterhaltsvorschußgesetzes (G-SIG: 11020324)

Initiator: Fraktion Die Grünen Eingereicht: 11.01.1989 BT-Drs. 11/3823
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion Die Grünen bringt einen Gesetzentwurf zur Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes ein. Ziel ist es, die Unterhaltsansprüche von Kindern alleinerziehender Elternteile bis zum 18. Lebensjahr zu sichern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein alleinerziehender Elternteil bist, der keinen oder nur teilweise Unterhalt für dein Kind erhält.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Auszahlung von Unterhaltsvorschüssen befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die soziale Absicherung von Kindern alleinerziehender Eltern interessiert.
  • Ja, wenn du die finanzielle Unterstützung von Familien in schwierigen Lebenslagen für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll durch die Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes die finanzielle Situation von Kindern alleinerziehender Elternteile verbessert werden, die keinen oder nur teilweise Unterhalt erhalten.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Unterhaltsvorschüsse werden nur bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes gezahlt.

Geplant ist

Unterhaltsvorschüsse sollen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt werden.

Beispiel: Ein Kind, das nach dem sechsten Lebensjahr keinen Unterhalt erhält, würde weiterhin finanzielle Unterstützung bis zum 18. Lebensjahr bekommen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Unterhaltsvorschüsse werden nur für maximal drei Jahre bis zum sechsten Lebensjahr gezahlt.

Neu: Die Dauer der Unterhaltsleistung wird auf das 18. Lebensjahr des Kindes ausgeweitet.

In der Praxis: Alleinerziehende Elternteile könnten länger auf finanzielle Unterstützung zählen, was die finanzielle Planungssicherheit erhöht.

Mögliche Folgen

  • Durch die Ausweitung der Unterhaltsvorschüsse könnten mehr alleinerziehende Elternteile finanzielle Unterstützung erhalten.
  • Die öffentlichen Ausgaben für Unterhaltsvorschüsse könnten steigen.

Zu beachten

  • Für die Finanzierung der erweiterten Unterhaltsleistungen wären zusätzliche öffentliche Mittel erforderlich.
  • Behörden müssten die erweiterten Ansprüche verwalten und sicherstellen, dass die Zahlungen korrekt erfolgen.

Offene Fragen

  • Wie wird die zusätzliche finanzielle Belastung für die öffentlichen Haushalte konkret gedeckt?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Rückholbarkeit der Unterhaltsvorschüsse bei Zahlungsfähigkeit des Kindsvaters zu sichern?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Absicherung von Kindern alleinerziehender Eltern betrifft und die soziale Gerechtigkeit im Fokus steht.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Unterstützung von Familien in schwierigen Lebenslagen verbessert werden kann.

Wer ist betroffen?

Alleinerziehende Mütter und VäterKinder von alleinerziehenden Eltern