CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Phase 7

Gesetz zur Bildung von Jugend- und Auszubildendenvertretungen in den Verwaltungen (G-SIG: 11020227)

Initiator: Fraktion der CDU/CSU und Fraktion der FDP Eingereicht: 05.05.1988 BT-Drs. 11/2264
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf zur Bildung von Jugend- und Auszubildendenvertretungen in den Verwaltungen wurde von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebracht. Er sieht die Umwandlung bestehender Jugendvertretungen in Jugend- und Auszubildendenvertretungen vor.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als jugendlicher Beschäftigter oder Auszubildender in einer Verwaltung tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Personalrat einer Verwaltung arbeitest und mit der Vertretung jugendlicher Beschäftigter und Auszubildender zu tun hast.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Vertretung von jungen Beschäftigten und Auszubildenden in der Verwaltung interessiert.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll durch die Umwandlung der Jugendvertretungen auch volljährigen Auszubildenden unter 25 Jahren eine Vertretung ihrer Belange gegenüber dem Personalrat ermöglicht werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es in den Verwaltungen Jugendvertretungen, die sich nur für jugendliche Beschäftigte unter 18 Jahren einsetzen.

Geplant ist

Die Jugendvertretungen sollen in Jugend- und Auszubildendenvertretungen umgewandelt werden, die auch volljährige Auszubildende bis 25 Jahre vertreten.

Beispiel: Ein 22-jähriger Auszubildender in einer Verwaltung könnte künftig durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung in Ausbildungsfragen unterstützt werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Jugendvertretungen sind auf minderjährige Beschäftigte beschränkt.

Neu: Die neuen Jugend- und Auszubildendenvertretungen umfassen auch volljährige Auszubildende.

In der Praxis: Mehr junge Beschäftigte könnten ihre Interessen durch eine Vertretung wahrgenommen sehen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einbeziehung von Auszubildenden könnte die Vertretung der Interessen junger Beschäftigter gestärkt werden.
  • Die Personalräte müssten sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Jugend- und Auszubildendenvertretungen einstellen.

Zu beachten

  • Die Umwandlung erfordert Anpassungen in den bestehenden Verwaltungsstrukturen, um die neuen Vertretungen effektiv zu integrieren.
  • Es könnten Herausforderungen bei der Koordination zwischen Personalräten und den neuen Vertretungen entstehen.

Offene Fragen

  • Wie wird die praktische Umsetzung der Umwandlung in den Verwaltungen konkret gestaltet?
  • Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Zusammenarbeit zwischen Personalräten und den neuen Vertretungen zu fördern?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, weil es die Repräsentation und Mitbestimmung junger Beschäftigter in der Verwaltung betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie die Interessen von Auszubildenden besser vertreten werden können.

Wer ist betroffen?

Jugendliche Beschäftigte unter 18 Jahren in der VerwaltungAuszubildende unter 25 Jahren in der VerwaltungPersonalräte in den Verwaltungen