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Phase 1

Gesetz zur Einführung der Direkten Demokratie auf Bundesebene

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 24.02.2021 BT-Drs. 19/26906
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf zur Einführung der Direkten Demokratie auf Bundesebene wurde von der Fraktion der AfD eingebracht. Er sieht die Einführung von Volksabstimmungen und eines direktdemokratischen Befragungsrechts der Bundesregierung vor.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du an Volksabstimmungen auf Bundesebene teilnehmen möchtest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Bundesregierung arbeitest und das Befragungsrecht nutzen möchtest.
  • Ja, wenn du in einer Landesregierung tätig bist und mit der Durchführung von Volksabstimmungen befasst bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für mehr direktdemokratische Beteiligung in Deutschland interessierst.
  • Ja, wenn dir die Einführung von Volksabstimmungen auf Bundesebene wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren sollen Volksabstimmungen institutionalisiert werden, um mehr direktdemokratische Beteiligung zu ermöglichen und dem Kerngedanken der Volkssouveränität Rechnung zu tragen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es auf Bundesebene keine Möglichkeit für Volksabstimmungen, außer bei der Neugliederung des Bundesgebietes.

Geplant ist

Volksabstimmungen sollen auf Bundesebene institutionalisiert werden. Bürger könnten über Gesetzentwürfe und Sachfragen abstimmen.

Beispiel: Künftig könnte eine Million Stimmberechtigte eine Volksabstimmung über ein Bundesgesetz verlangen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Bundesgesetze werden ausschließlich im Bundestag und Bundesrat beschlossen.

Neu: Volksabstimmungen würden eingeführt, sodass Bürger direkt über bestimmte Gesetze und Sachfragen abstimmen können.

In der Praxis: Bürger hätten die Möglichkeit, direkt an der Gesetzgebung teilzunehmen, was die Entscheidungsprozesse verändern könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung von Volksabstimmungen könnten Bürger direkter in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
  • Die Durchführung von Volksabstimmungen könnte zusätzliche Kosten für den Bund und die Länder verursachen.

Zu beachten

  • Für die Durchführung der Volksabstimmungen wären zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich, die vom Bund getragen werden müssten.
  • Die Einführung von Volksabstimmungen könnte organisatorische Herausforderungen für die Verwaltung darstellen.

Offene Fragen

  • Wie hoch werden die konkreten Kosten für die Durchführung von Volksabstimmungen sein?
  • Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen sind erforderlich, um Volksabstimmungen effizient durchzuführen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Einführung von direktdemokratischen Elementen auf Bundesebene betrifft, was in Deutschland bisher nicht üblich ist.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie mehr Bürgerbeteiligung in politischen Prozessen umgesetzt werden kann.

Wer ist betroffen?

Bürgerinnen und Bürger, die an Volksabstimmungen teilnehmen können.Die Bundesregierung, die das Befragungsrecht nutzen kann.Bundesländer, die in den Prozess der Volksabstimmungen eingebunden werden.