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Phase 7

Gesetz zur Einführung und Verwendung einer Identifikationsnummer in der öffentlichen Verwaltung und zur Änderung weiterer Gesetze (Registermodernisierungsgesetz - RegMoG)

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) Eingereicht: 25.09.2020 BR-Drs. 563/20
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung hat das Gesetz zur Einführung und Verwendung einer Identifikationsnummer in der öffentlichen Verwaltung eingebracht. Ziel ist es, ein registerübergreifendes Identitätsmanagement zu schaffen, um den behördenübergreifenden Datenaustausch zu erleichtern und das Onlinezugangsgesetz umzusetzen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Verwaltungsleistungen in Anspruch nimmst und deine Daten effizienter verarbeitet werden sollen.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die am Datenaustausch beteiligt ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du an der Effizienz und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung interessiert bist.
  • Ja, wenn dir Datenschutz und die Sicherheit deiner Daten in Verwaltungsverfahren wichtig sind.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz Inkonsistenzen und Redundanzen in der Datenhaltung beseitigen und die Qualität der Datenhaltung verbessern, um die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen zu erleichtern und den Aufwand für Bürger und Verwaltung zu reduzieren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Bürger müssen bei verschiedenen Behörden immer wieder dieselben Daten angeben, und es gibt viele redundante und inkonsistente Daten in den Registern.

Geplant ist

Eine einheitliche Identifikationsnummer soll eingeführt werden, um Daten konsistent zu halten und den Austausch zwischen Behörden zu erleichtern.

Beispiel: Statt bei jedem Behördengang erneut deine Adresse anzugeben, kann die Behörde diese Information direkt über die Identifikationsnummer abrufen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Daten werden dezentral gehalten, was zu Inkonsistenzen und doppelten Datenerhebungen führt.

Neu: Daten werden zentral über eine Identifikationsnummer verwaltet, was den Austausch und die Konsistenz verbessert.

In der Praxis: Behörden können direkt auf aktuelle und konsistente Daten zugreifen, wodurch die Verwaltung effizienter wird.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung der Identifikationsnummer könnte der Aufwand für Bürger bei Behördengängen reduziert werden.
  • Behörden könnten effizienter arbeiten, da sie weniger Zeit mit der Erfassung und Verarbeitung von Daten verbringen müssten.
  • Es könnten zusätzliche Steuermittel für die Implementierung und den Betrieb der neuen Systeme erforderlich werden.

Zu beachten

  • Die Einführung einer zentralen Identifikationsnummer erfordert eine sorgfältige Sicherung der Daten, um Datenschutzrisiken zu minimieren.
  • Es könnte zusätzlicher technischer und organisatorischer Aufwand für die Anpassung bestehender Systeme nötig sein.

Offene Fragen

  • Wie genau das Datencockpit ausgestaltet wird und wie die Bürger der Nutzung ihrer Daten zustimmen können, ist noch nicht geregelt.
  • Welche weiteren rechtlichen Anpassungen notwendig sind, um den Datenaustausch zwischen Behörden zu verbessern, bleibt offen.

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Digitalisierung der Verwaltung vorantreibt und den Datenschutz bei der Datenverarbeitung betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie Effizienz und Datenschutz in Einklang gebracht werden können.

Wer ist betroffen?

Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmenBehörden und öffentliche Stellen, die Daten austauschenRegistermodernisierungsbehörde beim Bundesverwaltungsamt