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Phase 1

Gesetz zur Regelung der Förderung des Spitzensports und weiterer Maßnahmen gesamtstaatlicher Bedeutung im Sport sowie zur Errichtung der Spitzensport-Agentur (Sportfördergesetz - SpoFöG)

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium des Innern und für Heimat) Eingereicht: 08.11.2024 BR-Drs. 551/24
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung schlägt ein Gesetz zur Regelung der Förderung des Spitzensports vor, einschließlich der Errichtung einer unabhängigen Spitzensport-Agentur als zentrale Stelle für die Steuerung und Förderung des Spitzensports.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Spitzensportler in Deutschland tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Sportverband oder einer Sportorganisation arbeitest, die mit der Förderung des Spitzensports befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Entwicklung des Spitzensports und seine Repräsentanz für Deutschland interessiert.
  • Ja, wenn dir die soziale und ökologische Nachhaltigkeit im Sport wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz die Förderung des Spitzensports in Deutschland effizienter und erfolgreicher gestalten, indem es potenzial- und erfolgsorientierte Strukturen schafft, die den Athleten bestmögliche Rahmenbedingungen bieten.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Förderung des Spitzensports erfolgt über verschiedene Strukturen und ist nicht zentralisiert.

Geplant ist

Eine unabhängige Spitzensport-Agentur wird als zentrale Stelle für die Steuerung und Förderung des Spitzensports gegründet.

Beispiel: Zukünftig würde die Spitzensport-Agentur alle Fördermittel zentral verwalten und verteilen, wodurch die Entscheidungsprozesse verschlankt werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Förderung des Spitzensports wird durch das Bundesministerium des Innern und den Deutschen Olympischen Sportbund organisiert.

Neu: Die Förderung wird durch eine unabhängige Spitzensport-Agentur organisiert, die auch Zustiftungen und Spenden entgegennehmen kann.

In der Praxis: Die Agentur würde als zentrale Schnittstelle fungieren, was die Transparenz und Akzeptanz der Förderentscheidungen erhöhen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Zentralisierung der Förderung könnte die Effizienz der Mittelvergabe gesteigert werden.
  • Die Unabhängigkeit der Spitzensport-Agentur könnte die Anfälligkeit der Mittelvergabe für Partikularinteressen verringern.

Zu beachten

  • Die Gründung der Spitzensport-Agentur erfordert eine Umstrukturierung bestehender Fördermechanismen.
  • Es könnte zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstehen, um die neue Agentur zu etablieren.

Offene Fragen

  • Wie genau wird die Finanzierung der Spitzensport-Agentur neben den Bundesmitteln sichergestellt?
  • Welche konkreten Kriterien werden für die Anerkennung der Bundesstützpunkte entwickelt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, weil es die Organisation und Effizienz der Spitzensportförderung in Deutschland betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie die Förderung potenzial- und erfolgsorientiert gestaltet werden kann, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Wer ist betroffen?

SpitzenathletenSportverbändeBundesministerium des InnernDeutscher Olympischer Sportbund