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Phase 4

Gesetz zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch klare Regelung des Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsanspruches bei Erkrankung der Kinder

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 15.09.2020 BT-Drs. 19/22496
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:2. & 3. Lesung
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf wurde von der Fraktion DIE LINKE eingebracht. Er zielt darauf ab, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, indem er klare Regelungen zur Freistellung und Entgeltfortzahlung bei Erkrankung der Kinder einführt.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du berufstätig bist und ein erkranktes Kind betreuen musst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Arbeitgeber bist und Entgeltfortzahlungen für Mitarbeiter mit erkrankten Kindern leisten musst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf interessiert.
  • Ja, wenn du die finanzielle Absicherung von Familien bei Krankheit der Kinder für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Hierzu liegen im verfügbaren Material keine Angaben vor.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Eltern haben derzeit einen begrenzten Anspruch auf Freistellung und Krankengeld, wenn ihre Kinder erkranken.

Geplant ist

Der Anspruch auf Freistellung von der Arbeit bei Erkrankung eines Kindes soll gesetzlich geregelt und die finanzielle Absicherung durch Entgeltfortzahlung und einen unbefristeten Krankengeldanspruch verbessert werden.

Beispiel: Ein Elternteil könnte bei Erkrankung des Kindes zu Hause bleiben und würde weiterhin Gehalt vom Arbeitgeber erhalten, ohne zeitliche Begrenzung des Krankengeldanspruchs.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Der Anspruch auf Freistellung und Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes ist zeitlich begrenzt.

Neu: Der Anspruch auf Freistellung wird als gesetzlicher Ausschlusstatbestand der Arbeitsleistungspflicht geregelt, und der Krankengeldanspruch wird entfristet.

In der Praxis: Eltern könnten länger zu Hause bleiben, um sich um ihr krankes Kind zu kümmern, ohne finanzielle Einbußen zu befürchten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Entfristung des Krankengeldanspruchs könnten die Kosten für gesetzliche Krankenkassen steigen.
  • Arbeitgeber könnten mit höheren Kosten für Entgeltfortzahlungen konfrontiert werden.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung wären zusätzliche finanzielle Mittel seitens der Arbeitgeber und Krankenkassen erforderlich.
  • Die Regelung könnte zu einem höheren Verwaltungsaufwand bei Arbeitgebern führen.

Offene Fragen

  • Wie wird die finanzielle Belastung der Arbeitgeber und Krankenkassen konkret ausgeglichen?
  • Welche genauen Bedingungen gelten für die Freistellung und Entgeltfortzahlung?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft und die finanzielle Absicherung von Familien bei Kinderkrankheit verbessern könnte.

Wer ist betroffen?

Eltern, die berufstätig sind und Kinder habenArbeitgeber, die Entgeltfortzahlungen leisten müssenGesetzliche Krankenkassen