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Antrag

Hamburger Modell der integrierten psychiatrischen Versorgung bundesweit ausrollen und dauerhaft finanzieren

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 07.07.2026 BT-Drs. 21/6934
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der das Ziel verfolgt, das Hamburger Modell der integrierten psychiatrischen Versorgung bundesweit auszurollen und dauerhaft zu finanzieren.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du an einer schweren psychischen Erkrankung leidest und eine kontinuierliche Behandlung benötigst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du im Gesundheitswesen arbeitest und mit der Versorgung psychisch erkrankter Menschen befasst bist.
  • Ja, wenn du Angehöriger eines Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Effizienz und Kosten des Gesundheitssystems interessieren.
  • Ja, wenn du die Versorgung von psychisch erkrankten Menschen für verbesserungsbedürftig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen verbessern, indem es die Brüche zwischen ambulanter, teilstationärer und stationärer Versorgung überwindet und eine kontinuierliche, sektorenübergreifende Behandlung ermöglicht.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Integrierte psychiatrische Versorgungsmodelle wie das Hamburger Modell sind derzeit nur regional begrenzt verfügbar und werden über selektivvertragliche Einzelvereinbarungen finanziert.

Geplant ist

Das Hamburger Modell soll bundesweit als Regelleistung etabliert werden, mit einem standardisierten Finanzierungsrahmen und bundesweiten Qualitätsstandards.

Beispiel: Ein Patient mit einer schweren psychischen Erkrankung könnte künftig in jedem Bundesland eine kontinuierliche, sektorenübergreifende Behandlung erhalten, ähnlich wie sie derzeit nur in Hamburg angeboten wird.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Psychiatrische Versorgung erfolgt oft getrennt in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form, was zu Versorgungslücken führen kann.

Neu: Das Vorhaben würde eine sektorenübergreifende, kontinuierliche Versorgung ermöglichen, die stationäre, teilstationäre und ambulante Elemente integriert.

In der Praxis: Patienten würden von einer nahtlosen Versorgung profitieren, die Rückfälle und stationäre Aufenthalte reduzieren könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines bundesweiten Finanzierungsrahmens könnten Krankenkassen entlastet werden.
  • Die sektorenübergreifende Versorgung könnte die Lebensqualität von Patienten stabilisieren und die Zahl der Kriseninterventionen reduzieren.

Zu beachten

  • Für die flächendeckende Umsetzung wären zusätzliche Mittel für den Aufbau regionaler Netzwerke erforderlich.
  • Es müsste sichergestellt werden, dass die neuen Strukturen ausreichend finanziert und personell ausgestattet sind.

Offene Fragen

  • Welche konkreten Kosten würden durch die bundesweite Implementierung entstehen?
  • Wie würde die Finanzierung zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen aufgeteilt werden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Verbesserung der psychiatrischen Versorgung in Deutschland betrifft und die Effizienz des Gesundheitssystems steigern könnte.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie eine flächendeckende Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen erreicht werden kann.

Wer ist betroffen?

Patienten mit schweren psychischen ErkrankungenAngehörige von BetroffenenGesundheits- und Sozialsystem