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Antrag

Landwirtschaft und Ernährung zukunftsfähig gestalten

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 13.01.2026 BT-Drs. 21/3602
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Antrag 'Landwirtschaft und Ernährung zukunftsfähig gestalten' wurde von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebracht. Er fordert die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen und krisenfesten Land- und Lebensmittelwirtschaft zu ergreifen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Landwirt tätig bist und von neuen Umweltstandards betroffen wärst.
  • Ja, wenn du in der Lebensmittelverarbeitung oder im Lebensmittelhandwerk arbeitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in ländlichen Regionen lebst und von regionalen Fördermaßnahmen profitieren könntest.
  • Ja, wenn du Verbraucher bist und von neuen Kennzeichnungen bei Lebensmitteln betroffen wärst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die langfristige Ernährungssicherheit und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen interessieren.
  • Ja, wenn dir der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Entwicklung ländlicher Räume wichtig sind.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben eine krisenfeste und nachhaltige Land- und Lebensmittelwirtschaft sichern, die gesunde Ernährung, Artenvielfalt, sauberes Trinkwasser und faire Einkommen für Landwirte gewährleistet. Es soll zudem die Ernährungssouveränität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es unterschiedliche Umweltstandards in der EU und regionale Förderungen sind uneinheitlich.

Geplant ist

EU-weit einheitliche Umweltmindeststandards sollen eingeführt und lebendige ländliche Räume ausreichend gefördert werden.

Beispiel: Ein Landwirt in Deutschland müsste sich künftig an die gleichen Umweltstandards halten wie ein Landwirt in einem anderen EU-Land.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Agrarpolitik orientiert sich stark an fossilen, exportorientierten Strukturen und den Interessen großer Agrarkonzerne.

Neu: Es wird eine stärkere Fokussierung auf nachhaltige, regionale und krisenfeste Lebensmittelmärkte angestrebt.

In der Praxis: Regionale Lebensmittelmärkte könnten gestärkt werden, was zu mehr lokalen Produkten im Handel führen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung einheitlicher Umweltstandards könnten Landwirte in der EU vor neuen Herausforderungen stehen, sich an diese anzupassen.
  • Die Förderung regionaler Märkte könnte die Verfügbarkeit lokaler Produkte im Handel erhöhen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung einheitlicher Umweltstandards könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Landwirte und Behörden bedeuten.
  • Für die Förderung ländlicher Räume wären möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich.

Offene Fragen

  • Wie sollen die einheitlichen Umweltstandards konkret umgesetzt werden?
  • Welche finanziellen Mittel sind für die Förderung ländlicher Räume vorgesehen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Sicherung der Ernährungssouveränität und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung in Einklang mit wirtschaftlichen Interessen gebracht werden können.

Wer ist betroffen?

LandwirteLebensmittelhandwerksbetriebeVerbraucherBewohner ländlicher Räume