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Antrag

Mehr Ernährungssouveränität für Deutschland - Agrarflächen sichern

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 07.07.2026 BT-Drs. 21/6931
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Ernährungssouveränität Deutschlands zu stärken, indem Agrarflächen gesichert werden. Der Antrag fordert, die Sicherstellung einer leistungs- und wettbewerbsfähigen inländischen Landwirtschaft als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein landwirtschaftlicher Betrieb bist, der von neuen Regelungen zur Flächensicherung betroffen wäre.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für Raum- und Bauplanung zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du Interesse an der Sicherstellung der nationalen Ernährungssicherheit hast.
  • Ja, wenn dir die Nutzung von Agrarflächen für erneuerbare Energien wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität angegangen werden. Sie sehen es als notwendig an, diese Aspekte im Grundgesetz zu verankern, um die nationale Ernährungssouveränität und damit die Ernährungssicherheit zu schützen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es keine spezifische Verankerung der Ernährungssouveränität im Grundgesetz.

Geplant ist

Die Ernährungssouveränität soll als Staatsziel im Grundgesetz verankert werden, um die Sicherung landwirtschaftlicher Produktionsgrundlagen zu gewährleisten.

Beispiel: Wenn das Vorhaben umgesetzt wird, könnten landwirtschaftliche Flächen stärker vor Umwidmung für andere Zwecke, wie etwa erneuerbare Energien, geschützt werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Nutzung von Agrarflächen wird durch bestehende Gesetze und Planungsrechte geregelt, ohne spezifische Verfassungsgrundlage für Ernährungssouveränität.

Neu: Mit der Verankerung im Grundgesetz würde die Sicherung von Agrarflächen eine verfassungsrechtliche Grundlage erhalten.

In der Praxis: Landwirtschaftliche Flächen könnten verstärkt vor Umnutzung geschützt werden, was die Planung und Genehmigung von Bauprojekten beeinflussen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Verankerung der Ernährungssouveränität im Grundgesetz könnte die Nutzung von Agrarflächen für andere Zwecke, wie erneuerbare Energien, eingeschränkt werden.
  • Landwirtschaftliche Betriebe könnten mehr Rechtssicherheit in Bezug auf die Nutzung ihrer Flächen erhalten.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung wären möglicherweise Anpassungen im Raum- und Bauplanungsrecht erforderlich.
  • Es könnte Zielkonflikte zwischen der Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und erneuerbare Energien geben.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die Verankerung im Grundgesetz umgesetzt werden?
  • Welche konkreten Änderungen im Raum- und Bauplanungsrecht wären erforderlich?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die langfristige Sicherstellung der nationalen Ernährungssicherheit betrifft und potenzielle Konflikte mit der Nutzung von Agrarflächen für erneuerbare Energien aufwirft.

Wer ist betroffen?

Landwirtschaftliche BetriebeEigentümer von AgrarflächenBehörden, die für Raum- und Bauplanung zuständig sind