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Antrag

Organisierte Steuerhinterziehung wie Cum-Cum, Cum-Ex und Umsatzsteuerkarusselle auf Bundesebene stärker bekämpfen

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 23.06.2026 BT-Drs. 21/6656
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, um organisierte Steuerhinterziehung wie Cum-Cum, Cum-Ex und Umsatzsteuerkarusselle auf Bundesebene stärker zu bekämpfen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Steuerbehörde arbeitest, die mit der Aufdeckung von Steuerhinterziehung befasst ist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du ein Unternehmen leitest, das von neuen Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung betroffen sein könnte.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir ein gerechtes Steuersystem wichtig ist, in dem alle ihren fairen Anteil zahlen.
  • Ja, wenn du besorgt bist über die finanziellen Verluste des Staates durch organisierte Steuerhinterziehung.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die organisierte Steuerhinterziehung, die dem Staat jährlich erhebliche finanzielle Einbußen beschert, effektiver bekämpfen. Es wird angestrebt, gerechtere Steuerverhältnisse zu schaffen, indem betrügerische Steuerpraktiken eingedämmt werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Aufdeckung großer Fälle von Steuerhinterziehung hängt stark vom Engagement und der Expertise einzelner Staatsanwaltschaften und Landeskriminalämter ab. Es gibt keine zentrale Struktur auf Bundesebene, die mehrere Steuerarten umfassend analysiert.

Geplant ist

Es wird angestrebt, geeignete Strukturen auf Bundesebene zu schaffen, die Expertise bündeln, Finanzströme und Tatmuster systematisch analysieren und die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und internationalen Behörden stärken.

Beispiel: Eine zentrale Bundesstelle könnte künftig koordinieren, wie Informationen über grenzüberschreitende Steuerbetrugssysteme gesammelt und analysiert werden, um effektiver gegen diese vorzugehen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Verfolgung komplexer Steuerhinterziehungsfälle ist auf die Arbeit einzelner Landesbehörden angewiesen, was zu zersplitterten Zuständigkeiten und ineffizienten Ermittlungen führen kann.

Neu: Es wird eine zentrale Struktur auf Bundesebene vorgeschlagen, die die Analyse und Verfolgung von Steuerhinterziehung koordiniert.

In der Praxis: Die Ermittlungen könnten effizienter und koordinierter ablaufen, indem Informationen zentral gesammelt und ausgewertet werden.

Mögliche Folgen

  • Durch die Schaffung zentraler Strukturen könnte die Aufdeckung und Verfolgung von Steuerhinterziehung effizienter werden.
  • Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Ländern könnte verbessert werden, was zu einer effektiveren Bekämpfung grenzüberschreitender Steuerbetrugssysteme führen könnte.

Zu beachten

  • Die Einrichtung neuer Strukturen auf Bundesebene könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.
  • Es könnte notwendig sein, bestehende Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern neu zu ordnen, um die Zusammenarbeit zu optimieren.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die neuen Strukturen auf Bundesebene ausgestaltet werden?
  • Welche finanziellen Mittel sind für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen erforderlich?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um die gerechte Verteilung der Steuerlast geht und erhebliche finanzielle Verluste des Staates durch Steuerhinterziehung thematisiert werden.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie effektivere Strukturen geschaffen werden können, um komplexe Steuerbetrugssysteme zu bekämpfen.

Wer ist betroffen?

SteuerbehördenUnternehmen, die in Steuerhinterziehung verwickelt sindehrliche Steuerzahler