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Antrag

Einschüchterungsklagen stoppen - Demokratie und Pressefreiheit schützen

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 24.02.2026 BT-Drs. 21/4276
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, Einschüchterungsklagen (SLAPP-Klagen) zu stoppen und damit Demokratie und Pressefreiheit zu schützen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Journalist:in oder Wissenschaftler:in arbeitest und von SLAPP-Klagen betroffen bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Organisation arbeitest, die sich für Meinungsfreiheit und Demokratie einsetzt.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir die Stärkung der Pressefreiheit und der Schutz der Demokratie wichtig sind.
  • Ja, wenn du Bedenken hast, dass mächtige Akteure die öffentliche Debatte durch Klagen beeinflussen.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag dazu beitragen, die steigende Zahl missbräuchlicher Klagen gegen öffentliche Beteiligung zu adressieren und Schutzmechanismen im Zivil- und Strafprozessrecht zu verankern, um Rechtssysteme vor Missbrauch zu schützen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es in Deutschland keine spezifischen Schutzmechanismen gegen SLAPP-Klagen.

Geplant ist

Der Antrag fordert die Einführung von Schutzmechanismen, wie ein Vorrang- und Beschleunigungsgebot sowie eine 'Early-Dismissal'-Regelung, um missbräuchliche Klagen frühzeitig zu erkennen und abzuweisen.

Beispiel: Ein:e Journalist:in, der/die wegen eines kritischen Berichts verklagt wird, könnte durch die neuen Regelungen schneller Rechtssicherheit erhalten und die Klage könnte frühzeitig abgewiesen werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Missbräuchliche Klagen können derzeit langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren verursachen.

Neu: Mit den vorgeschlagenen Regelungen könnten solche Klagen schneller abgewiesen werden, wodurch die Belastung für die Beklagten reduziert würde.

In der Praxis: Betroffene könnten sich schneller auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, ohne durch langwierige Gerichtsverfahren eingeschüchtert zu werden.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung der Schutzmechanismen könnten weniger missbräuchliche Klagen eingereicht werden.
  • Die öffentliche Debatte könnte vielfältiger werden, da weniger Akteure durch Klagen eingeschüchtert werden.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der Schutzmechanismen könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Justiz bedeuten.
  • Es könnte Herausforderungen bei der Abgrenzung zwischen legitimen und missbräuchlichen Klagen geben.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die Schutzmechanismen in das bestehende Rechtssystem integriert werden?
  • Welche konkreten Kriterien sollen für die 'Early-Dismissal'-Regelung gelten?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Balance zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz vor missbräuchlichen Klagen betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie der Schutz von Journalist:innen und Aktivist:innen gestärkt werden kann, ohne legitime rechtliche Ansprüche zu beeinträchtigen.

Wer ist betroffen?

Journalist:innenWissenschaftler:innenMenschenrechtsverteidiger:innenNGOsVerleger:innenGewerkschaftenKünstler:innen

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