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Antrag

Humanitäres Bleiberecht für jesidische Geflüchtete vor dem Hintergrund des Genozids

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 13.01.2026 BT-Drs. 21/3601
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der ein humanitäres Bleiberecht für jesidische Geflüchtete in Deutschland vor dem Hintergrund des Genozids durch den IS fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein jesidischer Geflüchteter in Deutschland bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die Asylverfahren bearbeitet.
  • Ja, wenn du in einer Organisation tätig bist, die Geflüchtete unterstützt.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Anerkennung und Unterstützung von Minderheiten in Deutschland interessiert.
  • Ja, wenn du die Asyl- und Migrationspolitik Deutschlands verfolgst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag die anhaltende Verfolgung und Diskriminierung der jesidischen Geflüchteten anerkennen und ihnen Schutz in Deutschland gewähren. Dies geschieht vor dem Hintergrund der instabilen Sicherheitslage in ihrer Heimatregion und der abnehmenden internationalen Unterstützung.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Jesidische Geflüchtete erhalten nicht mehr automatisch Schutz in Deutschland, da die Schutzquote gesunken ist und Abschiebungen zunehmen.

Geplant ist

Jesidische Geflüchtete sollen ein humanitäres Bleiberecht erhalten, um sie vor Abschiebung zu schützen.

Beispiel: Ein jesidischer Geflüchteter, dessen Schutzstatus widerrufen wurde, könnte in Deutschland bleiben, anstatt in den Irak abgeschoben zu werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Schutzquote für jesidische Geflüchtete ist gesunken und Abschiebungen haben zugenommen.

Neu: Es soll ein humanitäres Bleiberecht für jesidische Geflüchtete eingeführt werden.

In der Praxis: Jesidische Geflüchtete wären besser vor Abschiebungen geschützt und könnten langfristig in Deutschland bleiben.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines humanitären Bleiberechts könnte die Anzahl der Abschiebungen jesidischer Geflüchteter reduziert werden.
  • Behörden müssten ihre Verfahren zur Prüfung des Bleiberechts anpassen.

Zu beachten

  • Die Einführung eines humanitären Bleiberechts könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die zuständigen Behörden bedeuten.
  • Es könnte Diskussionen über die Abgrenzung zu anderen Geflüchtetengruppen geben, die ebenfalls Schutz suchen.

Offene Fragen

  • Wie soll das humanitäre Bleiberecht konkret ausgestaltet werden?
  • Welche Kriterien werden für die Gewährung des Bleiberechts herangezogen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Anerkennung und den Schutz einer verfolgten Minderheit betrifft.
  • Es gibt gesellschaftliche Diskussionen über die Verantwortung Deutschlands gegenüber Geflüchteten und die Ausgestaltung der Asylpolitik.

Wer ist betroffen?

Jesidische Geflüchtete in DeutschlandBehörden, die Asylverfahren durchführenOrganisationen, die sich für Geflüchtete einsetzen

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