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Antrag

Ideologiefreien, innovativen Pflanzenschutz gewährleisten - Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft sichern

Initiator: Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Eingereicht: 14.11.2025 BT-Drs. 21/2827
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Zulassungspraxis für Pflanzenschutzmittel zu entbürokratisieren und an die unionsrechtlichen Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 anzupassen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Landwirt bist und Pflanzenschutzmittel einsetzt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft interessiert.
  • Ja, wenn du dir Sorgen über die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt machst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Versorgungslücke im Bereich der Pflanzenschutzmittel schließen und Resistenzen vermeiden, indem das Zulassungsverfahren entbürokratisiert und wissenschaftsbasiert gestaltet wird.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist durch nationale Zusatzhürden geprägt und es gibt Bedenken hinsichtlich der Entstehung von Resistenzen.

Geplant ist

Das Zulassungsverfahren soll entbürokratisiert und an die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 angepasst werden, mit einer wissenschaftsbasierten Nutzen-Risiko-Abwägung.

Beispiel: Ein Landwirt könnte leichter Zugang zu neuen Pflanzenschutzmitteln erhalten, die bisher aufgrund bürokratischer Hürden nicht zugelassen wurden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erfolgt unter Berücksichtigung nationaler Zusatzhürden.

Neu: Das Verfahren soll an die unionsrechtlichen Vorgaben angepasst werden, um eine wissenschaftlich fundierte und weniger bürokratische Zulassung zu ermöglichen.

In der Praxis: Die Zulassung neuer Wirkstoffe könnte beschleunigt werden, was den Landwirten einen besseren Zugang zu innovativen Pflanzenschutzmitteln verschaffen würde.

Mögliche Folgen

  • Durch die Entbürokratisierung der Zulassung könnten mehr Pflanzenschutzmittel auf den Markt kommen.
  • Die Anpassung an EU-Vorgaben könnte die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft stärken.

Zu beachten

  • Die Entbürokratisierung könnte zu Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit von Pflanzenschutzmitteln führen.
  • Es besteht die Herausforderung, eine Balance zwischen Innovation und Umweltschutz zu finden.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die wissenschaftsbasierte Nutzen-Risiko-Abwägung im Zulassungsverfahren umgesetzt werden?
  • Welche konkreten Änderungen an den bestehenden Zulassungsverfahren sind geplant?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Balance zwischen der Förderung von Innovationen im Pflanzenschutz und dem Schutz der Umwelt betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft gestärkt werden kann, ohne die Umwelt zu gefährden.

Wer ist betroffen?

Landwirte, die auf Pflanzenschutzmittel angewiesen sind.Behörden, die für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständig sind.

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